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Foto-Schule

Bildkompositionen

Die Bildkomposition eines Fotos ist entscheidend für die Wirkung auf den Betrachter. In diesem Lehrgang werden einige besonders nützliche Techniken vorgestellt.

Mit freundlicher Genehmigung von


Lernprogramm: Bildkomposition

Fotos für den Betrachter komponieren
Es gibt viele Anregungen, Richtlinien und Techniken zur Komposition. Wenn Sie diese verstehen und anwenden, können Sie bessere Fotos machen. Durch gezieltes Missachten dieser Regeln können Sie aber auch beeindruckende Effekte erreichen.

Die Kunst der Bildkomposition besteht darin, den optimalen Blickwinkel für die Kamera zu finden, sodass alle Elemente des Motivs im Bildausschnitt möglichst ansprechend platziert sind. In diesem Lernprogramm werden die nützlichsten und am häufigsten eingesetzten Techniken zur Verbesserung von Fotos beschrieben:

• Zuschneiden des Hintergrunds
• Ein anderer Blickwinkel
• Nähe und Ferne
• Fluchtpunkte
• Die S-Linie
• Die Drittel-Regel
• Hochformat oder Querformat

• Auf gleicher Höhe

Bei der Bildkomposition geht es gleichermaßen um das Ausschließen wie um das Einbeziehen von Objekten. In vielen Fällen profitiert der Hintergrund vom Zuschneiden, sei es durch Herangehen an das Hauptmotiv oder durch Heranzoomen.

Das Zuschneiden erfüllt zwei Hauptzwecke. Zum einen werden unerwünschte und ablenkende Objekte oder Hintergründe entfernt. Zum anderen erlaubt es, den Bildausschnitt mit dem Hauptmotiv auszufüllen. In der Porträtfotografie können Sie so nur das Gesicht der Person zeigen.

Denken Sie aber daran, dass Umgebung und Hintergrund oftmals zum Charakter einer Person beitragen können. Sie können die Person in ihrem Umfeld zeigen, zum Beispiel einen Schriftsteller am Schreibtisch, eine Pianistin am Flügel oder einen Fotografen mit seiner Kamera.

Ein anderer Blickwinkel
Bevor Sie ein Foto aufnehmen, machen Sie sich doch mal einen Augenblick Gedanken über Ihren Blickwinkel. Ist der Bildausschnitt von links oder rechts interessanter? Wirkt das Motiv beeindruckender, wenn die Kamera weiter unten platziert wird? Wenn Sie sich auf den Boden legen und die Kamera nach oben richten, erhält die Aufnahme mehr Ausdruck.

Manchmal können Sie eine Landschaft von einem erhöhten Standpunkt aus aufnehmen. In Städten kann es sich dabei um einen Kirchturm oder das Dach eines Parkhauses handeln. Erkennen Sie die Gelegenheiten, die sich Ihnen bieten.

Nähe und Ferne
Fotos können langweilig wirken, wenn sie keine Tiefe erkennen lassen. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken und das Bild interessanter zu machen, ist ein Motiv im Vordergrund.

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich am Strand und möchten die Klippen jenseits der Bucht fotografieren. Wenn Sie dabei stehen, wirkt der Vordergrund wahrscheinlich sehr leer. Legen Sie sich aber in den Sand und beziehen z.B. einen Stein als Vordergrundmotiv in den Bildausschnitt ein, erzielen Sie eine größere Tiefe und damit eine dynamischere Szene.

Viele neue IXUS- und PowerShot-Modelle verfügen über einen Miniatureffekt-Modus. Durch die äußerst geringe Schärfentiefe (der Bereich, der scharf dargestellt wird) entsteht der Eindruck einer Miniaturisierung.

Fluchtpunkte
Perspektive spielt eine wichtige Rolle bei der Bildkomposition. Stellen Sie sich eine lange, gerade, stillgelegte Eisenbahnstrecke vor, auf die Sie von oben herabblicken. Der Abstand zwischen den Schienen scheint mit größerer Entfernung kleiner zu werden. Durch die zusammenlaufenden Linien wird der Blick in die Szene hineingelenkt.

Ein ähnlicher Effekt tritt auf, wenn Sie die Kamera nach oben richten, um ein hohes Gebäude zu fotografieren. Hier scheinen die Seiten des Gebäudes aufeinander zu zu laufen, die sogenannten „stürzenden Linien“. Um diesen Effekt zu vermindern, müssen Sie möglichst weit zurück gehen und die Kamera parallel zum Boden halten.

Die S-Linie

Eine weitere wichtige Kompositionshilfe ist die S-Linie. Stellen Sie sich einen Fluss vor, der im Vordergrund beginnt und s-förmig weiterfließt. Das Auge folgt der Linie instinktiv in das Bild hinein. Bei dem S kann es sich um eine Straße, eine Hügelkette oder ein Muster in einem Objekt direkt vor der Kamera handeln. Achten Sie auf S-Linien und binden Sie sie in Ihre Kompositionen ein.

Die Drittel-Regel
Stellen Sie sich Ihr Bild durch zwei vertikale und zwei horizontale Linien in neun gleich große Rechtecke unterteilt vor. Wenn Sie Ihr Hauptmotiv auf eine der vier Schnittstellen der Linien platzieren, wird das Bild in aller Regel angenehm ausgewogen wirken.
Kameras der Modelle PowerShot und IXUS bieten die Möglichkeit, bei der Aufnahme ein entsprechendes Gitter auf dem LCD-Bildschirm anzuzeigen und so die Drittel-Regel direkt anzuwenden.

Hochformat oder Querformat
Sie können die Kamera so halten, dass die lange Kante des Bildausschnitts parallel zum Boden verläuft (Querformat), oder sie um 90 Grad drehen, sodass die kurze Kante parallel zum Boden verläuft (Hochformat). Für Landschaften wird in der Regel das Querformat verwendet, für Porträts das Hochformat. Allerdings können auch sehr reizvolle Landschaftsaufnahmen im Hochformat entstehen und eindrucksvolle Porträtaufnahmen im Querformat.

Sie sollten beide Formate möglichst optimal nutzen. Es gibt viele Fotografen, die das Fotografieren im Hochformat als unbequem empfinden und daher fast ausschließlich das Querformat verwenden.

Nehmen Sie sich einmal bewusst vor, ausgewählte Motive jeweils sowohl im Querformat als auch im Hochformat abzulichten. Sie werden feststellen, dass dabei ganz unterschiedliche Bildkompositionen möglich sind. Experimentieren Sie, um herauszufinden, welches Arrangement jeweils am besten funktioniert.

Auf gleicher Höhe

Bei Landschaftsaufnahmen (vor allem am Meer) – sei es in der Stadt oder auf dem Land – ist es äußerst wichtig, die Kamera gerade zu halten. Horizonte, die nach rechts oder links geneigt sind, verwirren den Betrachter. Verwenden Sie die Gitternetzansicht, um die Kamera präzise am Horizont auszurichten und so dieses Problem zu vermeiden. Die PowerShot G12 verfügt zusätzlich über eine elektronische Wasserwaage, die anzeigt, ob die Kamera gerade gehalten wird.

Galerie aufrufen
Bei der Auswahl von Fotos für die You Connect Galerie ist eine gute Bildkomposition eines der Hauptkriterien. Nach dem Studium dieser Expertentipps sind Sie mit vielen einfachen Techniken vertraut, die einen echten Unterschied machen können. Greifen Sie sich also Ihre Kamera, und legen Sie los. In der nächsten Galerie werden Fotos aufgrund der Komposition ausgewählt, nicht aufgrund des Motivs. Wählen Sie Ihre Favoriten aus, stellen Sie sie in die Galerie und schon in der nächsten Ausgabe könnte eines Ihrer Fotos ausgestellt werden.

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