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Foto-Schule

Schwarzweiß-Fotografie

Die Schlichtheit von Schwarzweiß bietet eine großartige Möglichkeit, Formen und Töne eines Motivs hervorzuheben.

Mit freundlicher Genehmigung von


Lernprogramm: Schwarzweiß-Fotografie

Die Schwarzweiß-Fotografie erlebt eine Renaissance, obwohl sie nie ganz von der Bildfläche verschwand. Was macht den Reiz der Schwarzweiß-Fotografie aus?

Nicht nur die Erinnerung an alte Schwarzweiß-Fotos, auch die Zeit des Schwarzweiß-Fernsehens umgibt sich mit einem Hauch Nostalgie. In der Tat kann die Form oder Schattierung eines Motivs in Schwarzweiß dramaturgisch sehr interessant hervorgehoben werden. Manche Motive wirken dann sogar stärker als in Farbe.

Um Ihnen die Schwarzweiß-Fotografie näher zu bringen, beschäftigen wir uns in diesem Lernprogramm mit den folgenden Themen:

• Winterlandschaften
• Porträts
• Architektur
• Nachtaufnahmen
• Einsatz von Filtern
• Schwarzweiß „sehen“
• Aufnahmen im JPEG- und RAW-Format

Winterlandschaften
Winterlandschaften eignen sich hervorragend für die Schwarzweiß-Fotografie. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur ohne lebhafte Grüntöne oder bunte Blüten. Eine schneebedeckte Landschaft wirkt ausschließlich schwarzweiß. Sie können sich auf die Formen der kahlen Bäume, Steinwände und Gebäude konzentrieren. Bildausschnitt und Kontrast werden zu den wichtigsten Elementen einer Aufnahme.

Die Drittel-Regel ist speziell bei der Schwarzweiß-Fotografie empfehlenswert, denn es gibt nur wenig Farbe, die vom Motiv ablenkt. Stellen Sie sich ein Gitter in Ihrem Sucher vor – zwei vertikale und zwei horizontale Linien, die sich in vier Punkten schneiden. Wenn Sie wichtige Elemente des Motivs an einem Schnittpunkt ausrichten, erhalten Sie ein ausgewogen wirkendes Ergebnis.

Eine weitere Gestaltungsregel ist die Räumlichkeit, deutlich erkennbar aus einer Perspektive, die dem geraden Verlauf einer Straße oder Eisenbahnschienen folgt. Die scheinbar in der Ferne zusammenlaufenden Linien ziehen den Blick auf sich und vermitteln dem Bild Tiefe und Ausdruck.

Wann ist Schwarzweiß die richtige Wahl?
Manche Situationen eignen sich ideal für Schwarzweiß-Bilder. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele.

Porträts
Schwarzweiß-Fotografie und Porträts sind traditionell eine gute Kombination. Das liegt wohl zum Teil daran, dass viele berühmte Porträts der letzten hundert Jahre schwarzweiß sind und uns dieser Stil vertraut ist. Es liegt aber auch daran, dass durch das Fehlen von Farbe Charakter und Persönlichkeit hervorgehoben werden.
Eine seitliche Ausleuchtung steigert den Kontrast und vermittelt Ausdruck.

Architektur
Bei der Architekturfotografie wird gerne in Schwarzweiß gearbeitet, um die Form des Gebäudes hervorzuheben. Der bei Schwarzweiß mögliche höhere Kontrast passt sehr gut dazu.

Die Aufnahmen werden häufig in den frühen Morgenstunden gemacht, einerseits um Bilder ohne störenden Verkehr oder Menschen zu erhalten, andererseits ist der niedrige Sonnenstand vorteilhaft.

Es entstehen lange Schatten, die attraktiven Strukturen von Naturstein oder Beton werden sichtbar. Diese Bilder überzeugen durch ihre schlichte Schönheit.

Nachtaufnahmen
Nachtaufnahmen sind sowohl in Schwarzweiß als auch in Farbe attraktiv. Der gelbe Schimmer der Straßenlaternen verleiht dem Motiv eine besondere Stimmung. Sollen Strukturen und Muster besonders hervorgehoben werden, ist Schwarzweiß optimal.

Warum Farbe wichtig ist
In der Schwarzweiß-Fotografie werden häufig Filter eingesetzt, um die Bildwirkung gezielt zu beeinflussen. Gelb- und Rotfilter zum Beispiel absorbieren blaues Licht und lassen den Himmel auf dem Bild dunkler erscheinen.

Einsatz von Filtern
Dadurch wird nicht nur die Dramatik gesteigert, es heben sich auch die weißen Wolken besser vom Himmel ab.

Alle Canon Objektive für das EOS-System und viele PowerShot-Modelle – etwa die PowerShot G12 oder die PowerShot SX30 IS – haben ein Filtergewinde.
Über die „Picture Style“-Einstellungen der Canon EOS-Kameras können digitale Filter gewählt werden, Gelb, Rot, Orange oder Grün beeinflussen die Schwarzweiß-Töne und simulieren den Effekt eines an der Frontlinse befindlichen Filters. Genaue Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera.

Schwarzweiß "sehen"
Sie müssen nicht in Schwarzweiß fotografieren. Sie können auch in Farbe aufnehmen und auf dem PC eine Kopie der Bilddaten in Schwarzweiß konvertieren. Denken Sie aber daran, dass es hierbei gewisse Grenzen gibt, die man beachten sollte.

Zum Beispiel heben sich rote Blüten bei einem Farbfoto auf der grünen Wiese ab. Bei der Umwandlung nach Schwarzweiß stellen Sie fest, dass Rot und Grün zu Grauschattierungen werden, die sich kaum noch voneinander unterscheiden.

Durch Übung können Sie lernen, "schwarzweiß" zu sehen, es ist nicht schwierig. Im Allgemeinen benötigt man für gute Schwarzweiß-Bilder einen hohen Kontrast im Motiv. Wenn Sie das Motiv zweimal fotografieren – erst in Farbe, dann in Schwarzweiß – können Sie beide Ergebnisse schnell auf dem LCD-Display Ihrer Kamera miteinander vergleichen.

Aufnahmen im JPEG- und RAW-Format
Bilder können in vielen verschiedenen Formaten gespeichert werden. Die Wahl des Formats hängt davon ab, für was die Bilder bestimmt sind.
Alle Canon Digitalkameras können Dateien im JPEG-Format abspeichern. Hierbei erfolgt in der Kamera eine Verarbeitung und Kompression der Bilddaten. Über die im Lieferumfang Ihrer Canon Kamera enthaltene Software lassen sich dann die Bilddaten öffnen und überarbeiten. Zum Beispiel können Sie eine Farbdatei in eine Schwarzweiß-Datei umwandeln oder farblich verändern. Aufgrund der Datenkompression werden allerdings ab einem bestimmten Punkt der Überarbeitung Störungen im Bild sichtbar.

Wenn Sie gerne alle Möglichkeiten der Bildüberarbeitung ausreizen möchten, sollten Sie die Bilddaten im RAW-Format speichern. Dies ist bei allen EOS-Kameras und bei einigen PowerShot-Modellen möglich. Im RAW-Format erfolgt keine Datenkompression, es werden alle vom Sensor der Kamera erfassten Daten gespeichert. Sie haben deshalb viel mehr Spielraum bei der Überarbeitung des Bildmaterials. Sie können zum Beispiel im Bildbearbeitungsprogramm einen Rot-, Gelb- oder Grünfilter verwenden, um bei der Umwandlung nach Schwarzweiß in bestimmten Bildbereichen den Kontrast zu erhöhen.

Galerie aufrufen
Es finden sich überall Möglichkeiten, wunderbare Schwarzweißbilder zu machen. Nachdem Sie die Ratschläge in diesem Lernprogramm gelesen haben, nehmen Sie einfach Ihre Kamera in die Hand und lassen Ihrer Kreativität freien Lauf. Dann einfach Ihr Lieblingsfoto in die Galerie hochladen. Nächsten Monat könnte Ihr Foto als eines der schönsten ausgestellt werden!

Mit freundlicher Genehmigung von


Dieses Lernprogramm von Canon steht auch als Download im PDF-Format kostenlos zur Verfügung.
Sie finden sie im Downloadbereich.

Wenn Ihnen meine kostenlos angebotenen Fotokurse und -übersichten gefallen und sogar weitergeholfen haben,
freue ich mich über einen kleinen Eintrag in meinem Gästebuch von Ihnen.

Quelle: http://www.canon.de/youconnect_newsletter/tutorials/black_white_photography/

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